In einem aktuellen Projekt wurde eine Prozessanlage zur Verarbeitung eines Hoch-Temperatur Spezial-Pechs realisiert. Die Anlage ist für Aufgabetemperaturen bis zu 450 °C ausgelegt und verfügt über zwei getrennte Produktaufgaben:
Hierdurch können zwei unterschiedliche Produktformen innerhalb eines Systems verarbeitet werden, jeweils mit eigenen thermischen und mechanischen Anforderungen.
1. Bandwerkstoff und thermische Beständigkeit
Die Auswahl des geeigneten Stahlbandes war ein zentraler Aspekt.
Zu berücksichtigen waren:
2. Bandführung unter hohen Temperaturen
Bei 450 °C ändern sich die Spannungsverhältnisse im Band erheblich.
Die Konstruktion umfasste:
3. Kühlsystem für kontrollierten Wärmeübergang
Flakes und Pastillen unterscheiden sich deutlich im Wärmeübergang.
Daher wurde ein abgestimmtes Kühlsystem entwickelt:
4. Absaugung flüchtiger Komponenten
Beim Verarbeiten von Spezial-Pech entstehen flüchtige Stoffe, die zuverlässig abgeführt werden müssen.
5. Separierte Produktaufgaben: Flakes vs. Pastillen
Die Integration zweier Produktaufgabesysteme erfordert abgestimmte Prozesse:
Flakes:
Pastillen:
Beide Prozesse sind unabhängig voneinander steuerbar.
Das Projekt zeigt, welche technische Detailtiefe erforderlich ist, wenn Materialien mit hohen thermischen Belastungen und unterschiedlichen Produktformen auf einer Kühlbandanlage verarbeitet werden sollen.
Die Anlage kombiniert: